Die Kneipe „Noteingang“

Die Kneipe „Noteingang“

Hier die Überarbeitung, aufgrund Detailinformationen vom „lieben Uwi“ (Danke) 😉

Das “Noteingang” war Kampstrasse Ecke Troststrasse nähe EvKrankenhaus!
Die Kneipe hat ein Konsortium von vermutlich 7 Leuten der “Szene” betrieben und war also schon von Beginn an dem Untergang geweiht. Ohne Chef geht das nicht! Jeder macht was er will und greift in die Kasse. Klassisch. Danach ist ein italienisches Restaurant darin eröffnet worden, dass es vielleicht heute noch gibt: (“Der kleine Prinz”)

5 Responses »

  1. Liebe Zeitzeugin…Du hast vollkommen Recht was den Ventilator angeht. Neben dem Eingang stand ein Pac-Man-Automat…

    Am Dickswall gegenüber Kämpchenstraße hatte Micha Bruns mit einigen anderen Leuten Anfang der 80er das SoSo eröffnet. Eigentlich DIE Szene-Kneipe in Mülheim, wo sich u. a. die hiesigen Punks, Skins und Teds trafen. Aus meiner Sicht die Geburtsstätte des Kollegiums. Die Kneipe erlangte rasch Bekanntheit bei den Essener, Oberhausener und Duisburger Punks. Die Bierpreise waren korrekt, die Musik super und der Kicker (den man mit einem sanften Schubser zum Laufen brachte) phenomenal. Allerdings war es nach wenigen Monaten schon wieder vorbei mit dem kulturellen Mülheimer Highlight. Ein Grund für die Schließung waren sicherlich die zahlreichen Schmotter-Punks die ihr mitgebrachtes Bier (nicht gerade lautlos) vor der Kneipe verkonsumierten.

    Danach kam dann meines Wissens das Café Q da rein. Das war aber schlecht…

    Das Kollegium taf sich fortan im Kino Kassenberg, was gleichzeitig Samstags zur Startrampe zum Aratta wurde.

  2. Hallo Ihr Lieben,

    was die Kneipe am unteren Ende des Hingbergs angeht, liegt ihr allesamt falsch. Die „Szenekneipe“ in Wohnzimmergröße hieß „VENTILATOR“ und nicht anders. Jungs, wir haben da doch so manches erfrischende Kaltgetränk zu uns genommen…
    Vorher hieß diese Lokalität „Hingbergstübchen“ und wurde jahrelang von den Eheleuten Schramm,als typische „Rentnergedeck-Kneipe“ betrieben. Es hat später, es mag ungefähr zeitnah gewesen sein, ein Cafe Art auf dem Dickswall gegeben, dass sich ebenfalls nicht lange gehalten hat.

    • Auf dem Dickswall war das „Café Q“. Es gehörte einer Kettwigerin. Der Laden lief eine ganze Zeit lang sehr gut. Ich glaube, dann gab es irgendwann Ärger mit den Anwohnern (wie üblich) und sie eröffnete in Kettwig-vor-der-Brücke eine andere Kneipe.

  3. Du irrst Dich gewaltig, Martin! 🙂

    Die Kneipe am unteren Ende der Strasse Hingberg war das „Cafe Art“.
    Hat nicht sehr lange existiert. war aber bedeutend.
    Der „Wirt“ hat ein paar billige Möbel reingestellt, ein paar „ART“-Magazine wie zufällig herum liegen lassen und meinte jetzt ein „Cafe Art“ zu betreiben. Nun, es ging nicht lange gut und er war pleite und der Laden zu.

    Das „Noteingang“ war Kampstrasse Ecke Troststrasse nähe EvKrankenhaus!
    Die Kneipe hat ein Konsortium von meines Wissens 7 Leuten der „Szene“ betrieben und war also schon von Beginn an dem Untergang geweiht. Ohne Chef geht das nicht! Jeder macht was er will und greift in die Kasse. Klassisch. Danach ist ein italienisches Restaurant darin eröffnet worden, dass es vielleicht heute noch gibt: („Der kleine Prinz“(Il piccolo….) eine fürchterliche Sprache…) ist das!

    Du siehst, Erinnerungen können täuschen 🙂

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